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Sironah Outdoorkurs im Bürgerpark, Yogaübung auf Matte
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Sironah Outdoorkurs im Bürgerpark, Yogaübungen auf Matte
Susanne Meyer, Outdoorkurs leitend; sitzend auf Yogamatte

Im Frühling 2026

Hallo zusammen,

wie die Zeit vergeht! Nun ist schon wieder ein neuer Frühling da und wir sind bereits seit 5 Jahren draußen zum Sport treiben!

Sonnenstrahlen zwischen Bäumen


Wahnsinn!
Der letzte Winter war besonders.
Die hellen, silbrigen Nächte mit Mond- und Sternenlicht auf dem Schnee und in den frühen Stunden, auch Schnee, häufig mit Sonne und blauem Himmel. Das war ein bisschen wie ein kurzer Winterurlaub mitten in Bremen…
Ziemlich toll!

Aber, jetzt ist der Frühling da – und mit ihm die perfekte Gelegenheit, für alle (auch jene, die sich im Winter nicht so rausgetraut haben) wieder mehr in Bewegung zu kommen. 
Die Tage sind deutlich länger, die Luft frisch und unser Körper freut sich über jeden Schritt nach draußen.
Und natürlich möchte ich meine jährlichen, motivierenden Worte im Frühling nicht versäumen ;-), für alle die noch ein wenig extra Motivation brauchen. Und es gibt auch wieder ein paar neue, interessante Erkenntnisse, für die kognitiv-wissenschaftliche Untermauerung und ein paar altbekannte Informationen zur Erinnerung.

Also, los geht’s!
Bewegung im Freien wirkt nicht nur belebend, sondern ist ein kraftvoller Schlüssel für nachhaltige Gesundheit.
Der ideale Moment, um neue Routinen zu schaffen und aktiv etwas für die eigene Gesundheit zu tun, ist immer genau Jetzt!

Eine spannende Erkenntnis aus der Zeitschrift für Sportmedizin zeigt:

Moderates, aerobes Training – mindestens drei Einheiten pro Woche ca. 45 min – kann insbesondere bei Frauen in und nach den Wechseljahren die Gefäßgesundheit (besonders die arterielle Elastizität) deutlich verbessern.

Doch Bewegung kann natürlich noch viel mehr:
Ein oft unterschätzter Baustein dabei ist das Muskeltraining (siehe frühere Newsletter und Blogeinträge zum Thema „Muskeln“).

Es kann nachweislich das Risiko für Erkrankungen wie Krebs, Alzheimer und Diabetes senken.
Und das bedeutet im Umkehrschluss, unser Alltag beeinflusst unsere Gesundheit erheblich. Und wir können aktiv und ziemlich einfach etwas für unser Wohlbefinden tun, indem wir uns regelmäßig bewegen.

Doch die Botschaft geht noch weiter.
Prävention ist die nachhaltigste Form von Medizin.

Die meisten chronischen Erkrankungen entstehen nicht plötzlich.
 Sie entwickeln sich über Jahre durch:

  • Bewegungsmangel
  • schlechte Ernährung
  • chronischen Stress
  • Schlafmangel
  • soziale Isolation

Im medizinischen Bereich sehen wir sicherlich die Folgen am intensivsten, aber natürlich ist es genauso präsent im „normalen“ Alltag.
Und gleichzeitig wird auch ein enormes Potenzial erkennbar, wenn wir früher ansetzen!

Prävention bedeutet:
Krankheiten gar nicht erst entstehen zu lassen
.
Lebensqualität zu erhalten, statt sie zu reparieren
.
Verantwortung zu stärken, statt Symptome zu verwalten.

„Gesundheit beginnt nicht im Wartezimmer.
 Sie beginnt im Alltag.
 Und genau dort sollten wir ansetzen.“ Dr. Patrick Bantsich

Und dennoch bleibt ein zentrales Paradox bestehen (auch wenn ihr es schon kennt):
„Das Dilemma von Prävention:
 Wenn sie funktioniert, passiert nichts.“ Dr. Stephan Barth

Doch genau dieses „Nichts“ ist der eigentliche Erfolg.

Also: Lasst uns den Frühling gemeinsam nutzen!
Vielleicht für einen neuen Start, um wieder in Bewegung zu kommen oder einfach weiterzumachen – je nachdem wie es halt gerade bei euch so ist…

Jeder Schritt zählt!
Gemeinsam macht es oft noch ein bisschen mehr Spaß.
Unser Körper wird es uns in jedem Fall danken!
Ich freue mich auf euch alle im Grünen!

Wagen wir nun noch einen kurzen Blick in die neuere Forschung.
Die Zukunft der Medizin: Die Bone-Brain-Axis

Lange Zeit galten Knochen lediglich als statisches Stützsystem.
Neue Erkenntnisse zeigen jedoch: Sie sind ein hochaktives endokrines Organ.
Die Knochenzellen produzieren Botenstoffe, die weit über das Skelett hinaus wirken – auf den Stoffwechsel, das Immunsystem und sogar auf das Gehirn.
Im Zentrum steht das Hormon Osteocalcin. Es kann die Blut-Hirn-Schranke überwinden und beeinflusst dadurch:

  • die neuronalen Netzwerke
  • die Neurotransmitter
  • die kognitive Leistungsfähigkeit
  • und die emotionale Stabilität

Gleichzeitig wirken die Prozesse im Gehirn zurück auf den Knochen:

So fördert beispielsweise chronischer Stress die Erhöhung des Cortisolspiegels und die übermäßige sympathische Aktivität den Knochenabbau.
Es entsteht ein faszinierendes Zusammenspiel zwischen 
Knochen, Muskeln und Gehirn: Sie agieren als funktionelle Einheit und beeinflussen sich gegenseitig.

Studien zeigen, dass depressive Menschen häufiger eine geringere Knochendichte aufweisen, und dass niedrige Osteocalcin-Spiegel stärker mit einer depressiven Symptomatik korrelieren.

Bewegung wirkt hier wie ein zentraler Regulator:

  • Sie steigert die Osteocalcinfreisetzung.
  • Sie fördert die Neuroplastizität des Gehirns.
  • Sie reduziert Entzündungsprozesse im Körper.
  • Und sie stabilisiert die Stimmung nachhaltig.


Körperliches Training ist damit weit mehr als einfach nur Muskelarbeit.
 Es ist ein endokriner, neurologischer und immunologischer Impulsgeber für unser gesamtes Leben und unsere geistige und körperliche Fitness und Gesundheit.

Was bedeutet das konkret für unseren Alltag?

Jede Bewegung zählt.

Jeder Spaziergang, jede Trainingseinheit, jede Minute an der frischen Luft ist ein Signal an unseren Körper und unser Gehirn:

„Bleib stark. Bleib anpassungsfähig. Bleib gesund.“

Gerade jetzt im Frühling ist ein idealer Zeitpunkt um zu starten oder gestärkt weiterzumachen!

  • Wir können unsere Routinen neu etablieren oder
  • beginnen wieder regelmäßig nach draußen zu gehen und
  • auf intelligente Weise Ausdauer- und Krafttraining kombinieren!
     

Das klingt doch gut, oder?

Denn wenn wir uns mit Freude und Leichtigkeit bewegen, beeinflussen wir nicht nur unsere Muskeln und Knochen, sondern auch unsere Stimmung, unser Denken und nachhaltig unsere Gesundheit.

Fazit:
Bewegung ist keine Option.
=> Sie ist eine der wirksamsten Interventionen, die wir haben!
Oder anders gesagt:
 Wenn wir heute aktiv werden, gestalten wir in ein gesünderes Morgen.
Nutzen wir das Jetzt als Startpunkt.
Für mehr Energie und Lebensqualität.
 Und ein starkes, vernetztes System aus Körper, Geist und Seele.

In diesem Sinne, bis bald mit herzlichen Grüße
n!
Eure Susanne

PS. Am Ende des Newsletters gibt es noch den Link zu einem etwas ausführlicheren Text zu der Bone-Brain-Axis.


Es folgt der Outdoor-Kursplan:
https://www.sironah.de/outdoorkursplan

Union 60
Sonntag:

10:30 – 11:30 Uhr Nia

11:30 – 12:30 Uhr Yoga und Pilates Fusion

Montag:
18:30 – 19:30 Uhr Nia, Yoga, Pilates Fusion

Bürgerpark
Dienstag und Mittwoch:
18:30 - 19:30 Uhr
Nia, Yoga, Pilates Fusion

Freitag:
08:30 - 09:30 Uhr 
Nia, Yoga, Pilates Fusion


Und der Online Kursplan:
https://sironah.de/onlinekursplan2026KW16

Online Kursplan:

Nia™ Quick Workout "Connecting"
Fokus: Connecting with the voice of the body, sensation.

Nia™ 52 Moves „Beast 3“
Fokus: 52 Moves, Move it!

Nia Quick Workout „Energie-2gether“
Fokus: Listening and dancing to the music. Connect to the space around your body and sensing the flow motion.

Nia™ Mix „Sexi-Vibe-Feeling“
Fokus: Dancing to the Music, tanz wie du magst und lass dich von vertrauter Musik inspirieren 

Nia™ Quick Workout „Cure“
Fokus: Walk - Step - Dance and Play

Nia Quick Workout "One-Energie"
Fokus: Sanft und freudvoll - mit einem längeren Teil Floorplay am Ende

Pilates Classic „Lounge Moves“
Fokus: einmal durch deinen ganzen Körper, verträgliche und vertraute Bewegungen

Pilates Classic „Ordinary Madness“
Fokus: die Pilates typischen Übungen für die Kräftigung deines ganzen Körpers

Yoga Yin inspiriert „Dream“
Fokus: Relaxation, Recovery and Deep Sleep for your Body

Yoga Vinyasa „Ignite your inner Fire“
Fokus: warm werden mit dynamisch-anregende Bewegungen für deinen ganzen Körper und Geist, „verbrennen“ von allem was du nicht mehr brauchst

Fantasiereise „Frühlingsbeginn“
Dauer: 10-15 min

Meditation "Körperreise"
Dauer: 15-20 min


Wenn ihr noch ein bisschen mehr zu Knochen, Gehirn und Bewegung lesen wollt, geht’s hier weiter:

"Die Bone-Brain-Axis: Wie Knochen, Gehirn und Bewegung zusammenarbeiten
Bis vor wenigen Jahrzehnten galten Knochen vor allem als stützendes Gerüst des Körpers.
Sie schützten Organe, speicherten Mineralien und gaben Halt. In den letzten zwanzig Jahren hat sich dieses Bild grundlegend gewandelt. Knochen werden heute als aktives endokrines Organ verstanden. Osteoblasten und Osteozyten geben Botenstoffe frei, die weit über das Skelett hinauswirken. ..."

https://sironah.de/blog/20260417